Pressemittelung Gemeindebote Dußlingen – „Inklusionsbegleiter Seminar 2017“

Inklusionsbegleiterseminar im Rathaus

Am Samstag, den 20. Mai 2017 fand das dritte „Inklusionsbegleiterseminar“ in Dußlingen statt. Dass Menschen mit und ohne Behinderung in alltäglichen Situationen ohne falsche Hemmungen aufeinander zugehen und Barrieren in den Köpfen abbauen, dazu möchte der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg e.V. (LSK) mit diesem Seminar beitragen. Dass das Seminar bereits zum 3. Mal stattfindet, zeigt zum einen, das anhaltende Interesse zum Thema „Inklusion“ in der Bürgerschaft und die gute Kooperation zwischen Gemeindeverwaltung und dem Landesverband. Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Einschränkungen, da es Menschen ohne Einschränkungen oft an Informationen mangelt, wie eine geeignete Hilfestellung für ein Gegenüber mit Handicap aussehen kann. Andererseits lernen die Menschen mit Handicap die Bedenken und Ängste kennen, die Menschen ohne Behinderung daran hindert Hilfe anzubieten. Im Seminar treffen beide Seiten mit den unterschiedlichsten Charakteren aufeinander und lernen in zwangloser Atmosphäre Hemmungen abzubauen, den Menschen zu sehen und kennenzulernen und so offen aufeinander zu zugehen. Sabine Goetz, die Geschäftsstellenleitung vom LSK vermittelte den Anwesenden mit ihrer sympathischen Art und Weise nicht nur die rechtlichen Grundlagen der UN-Behindertenrechtskonvention sondern auch die Gespräche untereinander, die sich dann automatisch im Laufe des Tages verselbständigten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte der Praxisteil „Selbsterfahrung“. Mit Rollstuhl oder Blindenbrille und -Stock bekamen die Teilnehmer ohne Einschränkung schnell einen Einblick in das Leben mit Handicap. Bei schönstem Frühlingswetter fand der Praxisteil natürlich im Freien statt. Der Bürgerpark, samt Toilette wurde auf seine Barrierefreundlichkeit getestet. Es wurde schnell klar, dass es weitaus schwieriger ist aus einem Rollstuhl eine Türe zu öffnen oder zu schließen. Die Tour führte zur katholischen Kirche, weiter über die Hechinger Straße, über holpriges Pflaster zurück zum Rathaus. Dort wartete schon ein buntes Kuchenbuffet, Kaffee und Tee auf die neuen Inklusionsbegleiter. Im späteren Austausch wurde „Kommunikation“ als Schlüsselbegriff für ein besseres gegenseitiges Verständnis herausgearbeitet: Gerade zwischen Menschen mit und ohne Einschränkung gilt es sensibel, achtsam und vor allem respektvoll zu sein. Nach dem Seminar ist vor dem Seminar. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr, auf neue Bekanntschaften, auf neue Erfahrungen und vielen wertvollen Eindrücken und Erkenntnissen.

Silke Hornung, Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Dußlingen

 

Pressemittelung Gemeindebote Dußlingen – „Inklusionsbegleiter Seminar 2017“

Inklusionsbegleiterseminar im Rathaus

Am Samstag, den 20. Mai 2017 fand das dritte „Inklusionsbegleiterseminar“ in Dußlingen statt. Dass Menschen mit und ohne Behinderung in alltäglichen Situationen ohne falsche Hemmungen aufeinander zugehen und Barrieren in den Köpfen abbauen, dazu möchte der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg e.V. (LSK) mit diesem Seminar beitragen. Dass das Seminar bereits zum 3. Mal stattfindet, zeigt zum einen, das anhaltende Interesse zum Thema „Inklusion“ in der Bürgerschaft und die gute Kooperation zwischen Gemeindeverwaltung und dem Landesverband. Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Einschränkungen, da es Menschen ohne Einschränkungen oft an Informationen mangelt, wie eine geeignete Hilfestellung für ein Gegenüber mit Handicap aussehen kann. Andererseits lernen die Menschen mit Handicap die Bedenken und Ängste kennen, die Menschen ohne Behinderung daran hindert Hilfe anzubieten. Im Seminar treffen beide Seiten mit den unterschiedlichsten Charakteren aufeinander und lernen in zwangloser Atmosphäre Hemmungen abzubauen, den Menschen zu sehen und kennenzulernen und so offen aufeinander zu zugehen. Sabine Goetz, die Geschäftsstellenleitung vom LSK vermittelte den Anwesenden mit ihrer sympathischen Art und Weise nicht nur die rechtlichen Grundlagen der UN-Behindertenrechtskonvention sondern auch die Gespräche untereinander, die sich dann automatisch im Laufe des Tages verselbständigten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte der Praxisteil „Selbsterfahrung“. Mit Rollstuhl oder Blindenbrille und -Stock bekamen die Teilnehmer ohne Einschränkung schnell einen Einblick in das Leben mit Handicap. Bei schönstem Frühlingswetter fand der Praxisteil natürlich im Freien statt. Der Bürgerpark, samt Toilette wurde auf seine Barrierefreundlichkeit getestet. Es wurde schnell klar, dass es weitaus schwieriger ist aus einem Rollstuhl eine Türe zu öffnen oder zu schließen. Die Tour führte zur katholischen Kirche, weiter über die Hechinger Straße, über holpriges Pflaster zurück zum Rathaus. Dort wartete schon ein buntes Kuchenbuffet, Kaffee und Tee auf die neuen Inklusionsbegleiter. Im späteren Austausch wurde „Kommunikation“ als Schlüsselbegriff für ein besseres gegenseitiges Verständnis herausgearbeitet: Gerade zwischen Menschen mit und ohne Einschränkung gilt es sensibel, achtsam und vor allem respektvoll zu sein. Nach dem Seminar ist vor dem Seminar. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr, auf neue Bekanntschaften, auf neue Erfahrungen und vielen wertvollen Eindrücken und Erkenntnissen.

Silke Hornung, Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Dußlingen

 

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