Pressemitteilung Verleihung Inklusion Plus Award 2026: Fünf Projekte zeigen, wie Inklusion gelingt

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LSK BW e. V. zeichnet im Residenzschloss Ludwigsburg herausragendes Engagement für Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe aus

Ludwigsburg/Tübingen, 9. Oktober 2026 – Ein besonderer Tag für die Inklusion in Baden-Württemberg: Im festlichen Marmorsaal des Residenzschlosses Ludwigsburg hat der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg e. V. (LSK BW e. V.) am Freitag den Inklusion Plus Award 2026 verliehen. Fünf Projekte und Initiativen wurden für ihr herausragendes Engagement für Inklusion, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe ausgezeichnet. Die Preisverleihung machte deutlich, wie vielfältig und wirkungsvoll der Einsatz für eine inklusive Gesellschaft sein kann.

Mit dem Inklusion Plus Award würdigt der LSK BW e. V. Menschen, Vereine, Institutionen und Unternehmen, die mit innovativen Ideen und konkretem Handeln Barrieren abbauen und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass Inklusion in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen gestaltet werden kann – von Freizeit und Bildung über digitale Angebote bis hin zu technischen Lösungen für mehr Selbstständigkeit.

Fünf Preisträger für gelebte Inklusion

Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung wurden folgende Preisträger mit dem Inklusion Plus Award 2026 ausgezeichnet:

  • Skatepark Geislingen e. V. für „Gelebte Inklusion im Skatepark Geislingen“
  • Behinderte helfen Nichtbehinderten e. V. für „Perspektivwechsel als Schlüssel zur Inklusion“
  • Spielstadt Rainbow City e. V. für die „Inklusive Kinder- und Jugendspielstadt Rainbow City“
  • Stadt Karlsruhe, Sozial- und Jugendbehörde (SJB) für die Web-App „Karlsruhe barrierefrei – einfach unterwegs“
  • Treye IT UG für „Teilhabe und Souveränität von Menschen mit motorischen Einschränkungen durch Technik für alle“

Die fünf Preisträger stehen beispielhaft für unterschiedliche Wege, Inklusion im Alltag umzusetzen. Ihre Projekte zeigen, wie Begegnungen ermöglicht, Perspektiven verändert und neue Zugänge geschaffen werden können. Sie machen deutlich, dass Barrierefreiheit weit über bauliche Maßnahmen hinausgeht und alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens betrifft.

„Inklusion entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen“

Andreas Braun, Vorsitzender des LSK BW e. V., würdigte das Engagement der Preisträger und betonte die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung:

„Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen nicht nur über Inklusion sprechen, sondern sie aktiv gestalten. Hinter jedem dieser Projekte stehen Menschen, die Barrieren erkennen, neue Wege gehen und anderen Teilhabe ermöglichen. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung – und es soll Mut machen, selbst aktiv zu werden. Denn eine inklusive Gesellschaft entsteht nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten.“

Auch Sabine Goetz, Geschäftsführerin des LSK BW e. V., hob die Bedeutung der ausgezeichneten Initiativen hervor:

„Für uns ist der Inklusion Plus Award weit mehr als eine Preisverleihung. Wir möchten die Menschen und Projekte sichtbar machen, die mit ihren Ideen zeigen, wie Inklusion ganz konkret gelingen kann. Die diesjährigen Preisträger beweisen, dass es viele unterschiedliche Wege gibt, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen. Wir hoffen, dass ihre Beispiele weitere Menschen und Organisationen inspirieren, sich für eine inklusive Zukunft einzusetzen.“

Feierlicher Rahmen und starke Partnerschaften

Die Veranstaltung begann mit einem Get-together im Foyer des Residenzschlosses. Nach der Begrüßung durch Andreas Braun folgten Grußworte von Staatssekretärin Andrea Lindlohr vom Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, Patricia Alberth, Geschäftsführung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und Präsident des Städtetags Baden-Württemberg, sowie Sebastian Mannl, Bürgermeister der Stadt Ludwigsburg.

Finanzstaatssekretärin Andrea Lindlohr würdigte die ausgezeichneten Projekte

„Der Inklusion Plus Award würdigt Menschen, Initiativen und Projekte, die zeigen, wie Inklusion gelingt. Ich bedanke mich für die große Leistung derer, die wir heute ehren, für unsere Gesellschaft. Denn ohne die Teilhabe aller kann der Zusammenhalt, den wir brauchen, nicht gelingen.
Für die heutige Preisverleihung sind wir gerne hier im Schloss Ludwigsburg Gastgeber. Denn unsere Schlösser stehen für unser kulturelles Erbe. Und es sind immer auch Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Daran sollen alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Bei den Landesgebäuden setzen wir die bauliche Barrierefreiheit um. Und wir überarbeiten Ausstellungskonzepte unserer Monumente, um mehr Teilhabe zu erreichen. Das sind unsere Daueraufgaben.
Und auch wenn wir nicht alles auf einmal schaffen, arbeiten wir ständig daran. Die heute im Schloss Ludwigsburg ausgezeichneten Projekte zeigen, wie wir Barrieren abbauen können. Diese Projekte brauchen wir.“

Ein besonderer Dank gilt dem Residenzschloss Ludwigsburg, das als ehemaliger Preisträger des Inklusion Plus Award 2025 seine Räumlichkeiten für die diesjährige Preisverleihung zur Verfügung stellte. Damit wurde die Veranstaltung auch zu einem Zeichen dafür, dass kulturelles Erbe und Inklusion miteinander verbunden werden können.

Der LSK BW e. V. bedankt sich außerdem beim Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit BW, den Staatlichen Schlössern und Gärten BW, beim Landkreistag Baden-Württemberg, beim Städtetag Baden-Württemberg und beim Gemeindetag Baden-Württemberg für ihre Unterstützung. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe im Land.

Über den LSK BW e. V.

Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg e. V. setzt sich seit vielen Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderungen ein. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit, die Beratung zu barrierefreiem Bauen und Gestalten sowie die Stärkung der selbstbestimmten gesellschaftlichen Teilhabe. Mit Projekten, Veranstaltungen und seinem Netzwerk der Botschafterinnen und Botschafter Barrierefreiheit engagiert sich der Verband für ein Baden-Württemberg, in dem alle Menschen gleichberechtigt leben können.

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