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Schülerwettbewerb Inklusion der LAG Selbsthilfe

Im Jahr 2012 lobt die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe in Baden-Württemberg einen Schülerwettbewerb zum Thema Inklusion aus. Dieser Wettbewerb soll einen konkreten Beitrag zur Förderung des gemeinsamen Lebens und Lernens von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen leisten und Schule in diesem Sinne weiterentwickeln.
Unter dem Motto „Gemeinsam LEBEN lernen“ zeichnen die Initiatoren Leistungen aus, die zeigen, wie Inklusion im schulischen Miteinander erlebbar wird.
Ausgezeichnet werden kreative gemeinsame Projekte behinderter und nicht behinderter Jugendlicher aus den Bereichen: Literatur, Sport, Tanz, Theater, Kunst und Neue Medien. Die Projekte können im Rahmen von Schulstunden, Schulpraktika, von sozialem und bürgerschaftlichem Engagement, von Sozialpraktika, durch Maßnahmen der Berufsorientierung sowie in Seminarkursen usw. entstehen. MEHR
und  Anmeldeformular

 

BSK-Reiseservice auf Facebook

Der Reiseservice des BSK hat eine eigene Fanpage auf Facebook! Dort finden sich aktuelle Reiseinformationen und -angebote, natürlich mit Augenmerk auf Barrierefreiheit. Zudem ist dort der Katalog „BSK-Urlaubsziele 2012“ als PDF verfügbar, sowie Bilder von Gruppenreisen und Workshop Reiseassistenz. Diese Fanseite lebt von der Mitwirkung! Wer Reiseerfahrungen mit anderen teilen will, sich an Umfragen beteiligen möchte oder Anregungen zum Service hat ist herzlich eingeladen, eigene Beiträge zu verfassen. Die Webadresse des Reiseservice lautet: www.reisen-ohne-barrieren.eu

 

Nicht barrierefrei – aber barriereärmer

Es ist eine unendliche Geschichte: Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und der Öffentliche Personennahverkehr. Zum Jahresbeginn 2012 gibt es für Reisende mit der Ammertalbahn einen neuen Service: Bahnfahrende mit Behinderungen können sich auf der Strecke Tübingen-Herrenberg von ehrenamtlichen Helfern der Bahnhofsmission begleiten lassen. Sie assistieren beim Ein- und Ausstieg mit einer transportablen Rampe. Eine Kooperation zwischen Bahnhofsmission und dem Zweckverband Ammertalbahn machte das Angebot möglich. MEHR

 

Engagierte LSK-Mitglieder im Einsatz

 

Die Aktivitäten und Forderungen im Jubiläumsjahr des LSK tragen erste Früchte. Dr. Gunter Schöbel, Direktor des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen, bat im Dezember Mitglieder des LSK zu einem ungewöhnlichen Test aufs Tübinger Schloss. Dort wollen im Februar 2012 Studierende eine archäologische Ausstellung eröffnen und Schöbel hat den Wunsch, diese auch Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. Eine echte Herausforderung! MEHR

 

 

Tübinger Hauptbahnhof barrierefrei?!

Im September 2011 wurde der barrierefrei umgestaltete Tübinger Hauptbahnhof eingeweiht. Das Ereignis lockte viel Prominenz, Bahnchef Rüdiger Grube, Landesverkehrsminister Winfried Hermann, der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer und andere waren vor Ort.
Mehr als 25 Jahre hatten Menschen mit Behinderungen um diesen Bahnhofsumbau gekämpft.MEHR
 
 
 
 

  

Gerd Weimer neuer Landes-Behindertenbeauftragter

 

 

Im Juli 2011 wurde Gerd Weimer aus Tübingen zum neuen Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg bestellt. Um größere Unabhängigkeit zu garantieren, ist das Amt erstmals in Baden-Württemberg einer Person übertragen worden, die nicht zugleich auch Mitglied der Landesregierung ist.

 

 

 

Forderungen für Freizeit ohne Ausgrenzung

Die UN-Behindertenrechtskonvention verlangt gleiche Rechte und Möglichkeiten der Teilhabe für alle Menschen in allen Lebensbereichen. Dazu gehört auch der Tourismus- und Freizeitbereich. Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderten Baden-Württemberg richtete deshalb bei seiner Jubiläumsveranstaltung im September 2011 folgende Forderungen an die Vertreter des Landes und aller touristischen Einrichtungen: Die Forderungen

Tourismus für alle


Seit 20 Jahren setzt sich der LSK  Baden-Württemberg für die Interessen seiner Mitglieder ein. Das Jubiläum wurde am 16. September im Kreissparkassen Carré Tübingen gefeiert.

 

Menschen mit Behinderungen sind Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten und Ansprüchen. Sie haben ein Bedürfnis nach Erholung und möchten gelegentlich kulturelle oder gesellige Einrichtungen und Veranstaltungen besuchen. In der Realität sind sie noch immer von vielen Aktivitäten ausgeschlossen. Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg richtete sich deshalb bei seiner Festveranstaltung zum 20jährigen Bestehen mit Forderungen an die Vertreter des Landes und der touristischen Einrichtungen. MEHR

 BSK Ehrenmedaille für Willi Rudolf

 

Anlässlich der Festveranstaltung am 16. September 2011 zum 20jährigen Bestehen des LSK Baden-Württemberg überreichte der BSK Vorsitzende Gerwin Matysiak dem Landesvorsitzenden Willi Rudolf die Ehrenmedaille der Verbands für seinen unermüdlichen Einsatz für die Interessen von Menschen mit Behinderungen.

 

 

Neuregelung der Freifahrten bei der Bahn

     Schwerbehinderte Menschen mit entsprechender Berechtigung können ab dem 1.9.2011 bundesweit alle Nahverkehrszüge unentgeltlich nutzen, die bisher gültige 50-KM-Regelung wird damit hinfällig. Die Regelung bezüglich der Wertmarke bleibt aber wie bisher bestehen. Weitere Informationen hierzu

 

Verdienstorden des Landes für Willi Rudolf

Am 30. April 2011 hat der damalige Ministerpräsident Stefan Mappus den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg an 22 verdiente Persönlichkeiten verliehen, darunter auch an Willi Rudolf, den Vorsitzenden des Landesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg. Mehr

 

 

Viele "unbrauchbare" Behindertenparkplätze in Rottenburg

Marlene Kurz, Vorsitzende des LSK Bereichs Tübingen/Reutlingen, zeigte sich kürzlich gegenüber der Presse unzufrieden mit der Parksituation für mobilitätseingeschränkte Menschen in Rottenburg. Zwar gibt es dort viele sogenannte "Behindertenparkplätze", viele von ihnen sind jedoch für Rollstuhlfahrer schlicht unbrauchtbar. Mehr dazu im Schwäbischen Tagblatt vom 9. April 2011.



Zuständig für Menschen mit Behinderungen bei der Bahn

Zuständig für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und deren Probleme bei der Deutschen Bahn AG ist Ellen Engel. Ab 2002 war sie Leiterin der Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten, heute ist sie für soziodemographische und mobilitätseingeschränkte Zielgruppen im Bereich Entwicklung Zielmärkte und Angebotskonzeptionen der DB Vertrieb GmbH zuständig. Kontakt:ellen.engel(at)dbbahn.com

 

Selbsthilfeförderung der Krankenkassen

Selbsthilfe- und Behindertengruppen können bei den gesetzlichen Krankenkassen Geld für ihre Arbeit beantragen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Pauschale Förderung mit einem Zuschuss fürs ganze Jahr und 2. die Projekt-bezogene Einzelförderung: MEHR

 

Neue Agentur für Klimaschutz und altersgerechten Umbau in Tübingen

Energie sparen und gleichzeitig barrierefrei wohnen – das ist das zukünftige Ziel der Beratungen der Agentur für Klimaschutz im Landkreis Tübingen. Das Modellvorhaben soll die Nachfrage nach altersgerechtem Umbau steigern, in dem Wohneigentümer im Energieberatungsgespräch gezielt auf die Reduktion von Barrieren und geeignete Förderprogramme aufmerksam gemacht werden. MEHR
 

Studie der FU Berlin zur Realität der Diskriminierung in Deutschland

Im Auftrag der EU-Kommission und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führen Prof. Dr. Matthias Mahlmann (Rechtswissenschaftliches Institut der Universität Zürich) und Prof. Dr. Rottleuthner (Freie Universität Berlin) eine empirische Studie zum Thema „Realität der Diskriminierung in Deutschland – Vermutungen und Fakten“ durch. Das Ziel der Studie besteht darin, für verschiedene Sozialbereiche ein realistisches Bild der Arten von Diskriminierung zu ermitteln.


Buchtipps

Willi Rudolf veröffentlichte seine Lebensgeschichte

 

 Willi Rudolf

Willi Rudolf, der Vorsitzende des BSK-Landesverbandes Baden Württemberg und Behindertenbeauftragter des Landkreises Tübingen hat seine Lebensgeschichte geschrieben. „Geht nicht gibt´s nicht“ heißt das Buch, das kürzlich in Tübingen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es ist beim Reutlinger Verlag Oertel und Spörer erschienen und kostet 16,95 Euro. MEHR

 

 

 

Tilmann Kleinau "Ich schlag mich schon durch"

 


Tilmann Kleinau kam am 21.07.1961 als so genanntes Contergan-Kind mit kurzen, missgebildeten Armen und Beinen zur Welt. Er wurde notgetauft, weil man sich nicht vorstellen konnte, dass ein äußerlich so schwer geschädigtes Kind länger als ein paar Wochen oder Monate leben würde.
Vor kurzem hat er seine Lebenserinnerungen veröffentlicht. MEHR

 


 


 

 

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